1960 - 1990

1960

wird aus der Kronenbrauerei die Marke „Brauerei Ott" mit dem Schussenrieder Törle als Signet. 1960 wurde auch die Landwirtschaft aufgegeben, die zur Brauerei gehörte.

1969

übergab Erwin Ott den Betrieb an Dipl. Braumeister Jürgen Josef Ott, seinen damals erst 26-jährigen Sohn. Neben der Entwicklung verschiedenster Bierspezialitäten setzte er sich für den Erhalt und die Wiederbelebung wertvoller Traditionen ein.

70er Jahre


Einführung des Slogans „Mensch lauft des guat na" und „Das täglich Ott." Brauerei Ott erhält den Marketingpreis Deutschlands für Mittelstandsunternehmen.

1974

Großer Umbau der Brauerei. Es wird eine neue Abfüllanlage eingebaut und das Sudhaus wird modernisiert. Anstatt den Kupferkesseln wurden neue zeitgemäße Edelstahlkessel installiert.

1987

veranstaltete die Brauerei erstmals den Pferdemarkt im Brauereihof. Der Pferde- und Weihnachtsmarkt mit Händlern, Käufern und rund 140 Rössern, findet jährlich am Wochenende vor dem 1. Advent statt und lockt Scharen von Pferdefreunde an. Hier wird der Kauf noch per Handschlag  besiegelt, wie es in Oberschwaben der Brauch ist.

Ebenfalls wurde 1987 mit der Weizenbierproduktion begonnen. Zu dieser Zeit war das fast eine Revolution. Eine oberschwäbische Brauerei brachte ein Bier auf den Markt, das bisher „bayerisches Monopol" war. Unter dem Namen SCHUSSENRIEDER WEISSE Hefetrüb entwickelte es sich sofort zu einem der beliebtesten Biere im Sortiment. Mit dem Slogan „Jeder auf seine Weis(s)e" durfte es auf keinem Sport-Turnier fehlen.